Blog · Fairness & Anti-Cheating

Wie man gegen passive Spieler / Calling Stations spielt — viel Value, wenig Bluff, respektiere ihre Einsätze

Spieler-Guides Veröffentlicht 02.09.2026 · Fair-Poker-Forschungsteam

Am Tisch gibt es auch das Gegenstück zum aggressiven Gegner: den passiven Gegner, umgangssprachlich „Calling Station" — er callt jeden Einsatz und erhöht fast nie selbst. Sie wirken leicht zu erledigen, aber Anfänger nutzen oft die falsche Methode (etwa sie viel zu bluffen) und gewinnen so kein Geld. Dieser Artikel erklärt, wie man sie richtig erledigt.

Zuerst klären: die Merkmale des passiven Gegners

Eine typische Calling Station:

Kurz: die Schwäche der Calling Station ist „foldet nicht, wenn sie sollte", ihre Stärke ist „du kannst sie nicht wegbluffen".

Drei richtige Spielweisen

Warum „weniger bluffen" hier richtig ist

Anfänger haben oft den Trugschluss: „er ist so schwach, ein Bluff holt es sicher." Dann bluffst du, er callt trotzdem, und du verlierst einen Einsatz umsonst.

Drei Hinweise für Anfänger

In einem Satz: gegen passive Gegner / Calling Stations = mit starker Hand viel Value holen, fast nie bluffen, bei ihren aktiven Einsätzen besonders vorsichtig sein. Sie sind leicht zu schlagen, aber die Art ist „geduldig mit Value-Händen Geld ziehen", nicht „sie mit Tricks bluffen". Erkenne das, und die Calling Station ist deine stabilste Profitquelle.

Wie man übt

Spiel mit Spielchips und übe gegen einen klar call-freudigen Gegner gezielt zwei Dinge: erstens mit einer starken Hand größer als sonst setzen und sehen, ob er noch callt (meist ja); zweitens den Drang unterdrücken, ihn zu bluffen. Achte zugleich darauf — wann setzt er aktiv? Das ist oft der Moment, in dem er eine Hand hat. Nach ein paar Dutzend Händen spürst du, dass man eine Calling Station nicht durch Bluffen schlägt, sondern indem man sie „für deine starken Hände zahlen lässt".

Neugierig, wie beweisbare Fairness gebaut wird?

Fair Poker ist ein gemeinnütziges Open-Source-Forschungsprojekt zur überprüfbaren Fairness beim Texas Hold’em: Das Deck wird von den Browsern der Teilnehmer gemeinsam verschlüsselt und gemischt, es gibt keinen Geber-Server, und jede Hand lässt sich unabhängig überprüfen. Das Projekt bietet der Öffentlichkeit keinen Spieldienst; der vollständige Quellcode ist öffentlich — laden Sie ihn herunter und betreiben Sie zum Studium eine eigene Instanz.

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Diese Seite ist ein gemeinnütziges Open-Source-Forschungsprojekt und bietet der Öffentlichkeit keinen Spieldienst; die Demo dient nur Forschungstests mit wertlosen Testchips — kein Echtgeld-Glücksspiel. Dieser Artikel ist redaktioneller Bildungsinhalt.

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