Online-Poker-Etikette: sieben ungeschriebene Regeln, die das Spiel besser machen
Können entscheidet, wie viel Sie gewinnen; Etikette entscheidet, ob andere weiter mit Ihnen spielen wollen. Online fehlt die Zurückhaltung des Angesicht-zu-Angesicht, was Selbstdisziplin wichtiger macht. Diese sieben ungeschriebenen Regeln machen das Spiel schneller und angenehmer — und machen Sie zu einem willkommenen Gegner.
Sieben ungeschriebene Regeln
- 1. Nicht trödeln. Bei einfachen Entscheidungen absichtlich zu tanken, um Zeit zu verbrennen („Clock-Missbrauch"), verlangsamt das Spiel und nervt alle. Denken Sie nach, bevor Sie sich setzen, und handeln Sie an der Reihe entschlossen.
- 2. Nicht im Chat angreifen. Beim Gewinnen nicht sticheln, beim Verlieren nicht beschimpfen. Chat ist sozial, kein Ventil. Aggressive Äußerungen werden auf den meisten Plattformen zudem stummgeschaltet.
- 3. Kein Slow-Roll. Das Aufdecken einer offensichtlich gewinnenden Hand absichtlich hinauszuzögern, um dem Gegner falsche Hoffnung zu geben, ist einer der verachtetsten Züge am Tisch. Mit einer starken Hand einfach normal zeigen.
- 4. Keine laufende Hand kommentieren. Während eine Hand läuft, im Chat nicht kommentieren („du solltest folden", „er hat sicher einen Flush") — das verrät Informationen und beeinflusst die Entscheidungen der noch beteiligten Spieler.
- 5. Nach dem Folden still bleiben. Wer gefoldet hat, sollte die laufende Aktion nicht vom Beifahrersitz aus dirigieren; lassen Sie die noch Beteiligten in Ruhe entscheiden.
- 6. Tempo und Neulinge respektieren. Drängen Sie keinen nachdenkenden Spieler und verspotten Sie nicht die Fehler eines Anfängers. Der Neuling, zu dem Sie heute nett sind, ist morgen der Stammgast.
- 7. Verluste mit Anstand nehmen. Wenn Pech zuschlägt (Varianz trifft jeden), lassen Sie es nicht an anderen aus; gehen Sie, wann Sie wollen, aber schmollen Sie nicht.
In einer Zeile: Etikette bedeutet, „Menschen dazu zu bringen, morgen wieder an diesen Tisch kommen zu wollen". Gewinner wollen ein langlebiges Spiel mit Gesellschaft, nicht die momentane Genugtuung einer Spitze.
Eine besondere Regel: keine „weiche Kollusion"
Es gibt einen Verstoß, den viele nicht bemerken: einen Freund am selben Tisch zu schonen — nicht setzen, wenn man sollte, nicht callen, wenn man sollte, einander verschonen. Auch ohne böse Absicht bricht das die Fairness für alle anderen und gleitet in die Grauzone der Kollusion. Am Tisch ist der beste Respekt, den Sie einem Freund erweisen können, normal zu spielen.
Etikette und Fairness sind zwei Seiten einer Medaille
Gute Etikette verbessert das Erlebnis, und gute Architektur gibt der Etikette ein Fundament: In einem Umfeld, in dem Hand-Aufzeichnungen überprüfbar sind und die Plattform nicht betrügen kann, ist jeder eher bereit, gut zu spielen und offen zu kommunizieren. Um einen Tisch mit Freunden zu öffnen und diese Atmosphäre zu spüren, siehe wie man online mit Freunden Poker spielt. Etikette bringt Menschen zum Kommen; Fairness bringt sie zum Bleiben — zusammen ergeben sie einen Tisch, der Bestand hat.