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Was sind Reverse Implied Odds? Die versteckte Falle, getroffen mehr zu verlieren

Spieler-Guides Veröffentlicht 08.09.2026 · Fair-Poker-Forschungsteam

Zuvor ging es um Implied Odds — das Geld, das man nach dem Treffer noch vom Gegner gewinnt. Aber die Münze hat eine Kehrseite: manchmal verlierst du mehr, gerade wenn du triffst. Das sind die Reverse Implied Odds, eine versteckte Falle, die Anfänger oft nicht sehen. Dieser Artikel erklärt, was sie sind und wie man sie vermeidet.

Definition in einem Satz

Die Gefahr von Händen mit hohen Reverse Implied Odds: das von dir erhoffte „gute Ergebnis" (der Treffer) ist genau der Moment, in dem du mehr verlierst. Denn die getroffene Hand ist oft nur „die zweitbeste", und die des Gegners größer.

Warum „die zweitbeste Hand" am gefährlichsten ist

Am teuersten im Poker ist oft nicht Müll, sondern Hände, die gut aussehen, aber zwangsläufig dominiert werden:

Müll foldest du, kein Verlust; die zweitbeste Hand callst du — das ist die Quelle des großen Verlusts.

Welche Hände hohe Reverse Implied Odds haben

Diese Hände sind nicht unspielbar, aber achte besonders auf ihre Seite „getroffen verliert doch".

Wie man es vermeidet

In einem Satz: Reverse Implied Odds = du triffst, verlierst aber mehr, weil das Getroffene die „zweitbeste Hand" ist. Es ist die Kehrseite der Implied Odds und trifft genau die Hände, die „gut aussehen, aber dominiert sind". Merke: Müll ist nicht das Problem, sondern die Hand, die du ungern foldest und die zwangsläufig zweitbest ist. Denk beim Jagen an Implied Odds nicht ohne ihre dunkle Kehrseite.

Wie man übt

Spiel mit Spielchips, und mit Händen wie schwachen Flushes oder schwach gekickertem Top-Paar frag dich außer „getroffen gewinne ich mehr" auch: „wenn ich treffe, bin ich vielleicht zweitbest und verliere mehr?" Rechne beide Seiten ein. Nach ein paar Dutzend Händen wirst du immer empfindlicher dafür, „welche Hände getroffen erst recht gefährlich sind", und trittst in viel weniger unsichtbare Gruben.

Neugierig, wie beweisbare Fairness gebaut wird?

Fair Poker ist ein gemeinnütziges Open-Source-Forschungsprojekt zur überprüfbaren Fairness beim Texas Hold’em: Das Deck wird von den Browsern der Teilnehmer gemeinsam verschlüsselt und gemischt, es gibt keinen Geber-Server, und jede Hand lässt sich unabhängig überprüfen. Das Projekt bietet der Öffentlichkeit keinen Spieldienst; der vollständige Quellcode ist öffentlich — laden Sie ihn herunter und betreiben Sie zum Studium eine eigene Instanz.

Quellcode herunterladen

Diese Seite ist ein gemeinnütziges Open-Source-Forschungsprojekt und bietet der Öffentlichkeit keinen Spieldienst; die Demo dient nur Forschungstests mit wertlosen Testchips — kein Echtgeld-Glücksspiel. Dieser Artikel ist redaktioneller Bildungsinhalt.

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